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Freie Demokraten wollen zweites Impfzentrum im Rheingau-Taunus

„Wir begrüßen die intensiven Bemühungen des Kreises zur Einrichtung eines Impfzentrums in Eltville, halten aber ein zweites Impfzentrum in der Region Taunusstein/Idstein für erforderlich. Um weite Wege und damit verbundene Schwierigkeiten zu vermeiden und den Ablauf der Impfungen zu entzerren, sollte auch in der bevölkerungsreicheren Region im Untertaunus eine entsprechende Impfmöglichkeit geschaffen werden“, fordert der FDP-Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende im Kreistag Stefan Müller.

Fraktion 30.11.2020 -

FDP Dringlichkeitsantrag zur Kreistagssitzung am 01.12.20
Einen entsprechenden dringlichen Antrag haben die Freien Demokraten für die Sitzung des Kreistags am kommenden Dienstag eingebracht.
Zur Umsetzung eines reibungslosen Betriebs der Impfzentren sieht der FDP-Antrag auch die Anforderung von Unterstützungsleistungen des Landeskommandos Hessen der Bundeswehr sowie der verschiedenen Bereiche des Katastrophenschutzes vor.
Bürgerinformation muss gewährleistet werden
Außerdem müssten die Einwohner im Rheingau-Taunus-Kreis schnellstmöglich über die Abläufe der Impfungen und sehr transparent und gut begründet auch über die Reihenfolge der Impfgruppen informiert werden.
Eine besondere Herausforderung sei es zudem, dass die besonderen Risikogruppen häufig gerade in ihrer Mobilität erheblich eingeschränkt sind.
Durchführungskonzept für Senioren und Pflegeheime
„Wir brauchen dringend ein Konzept, wie wir Impfungen beispielsweise in Seniorenheimen und Pflegezentren auch vor Ort umsetzen können“, erläutert Müller ein weiteres Anliegen der Freien Demokraten.
Es könne nicht sein, dass Immobilität von Risikopersonen deren Zugang zur Impfmöglichkeit verhindere. In diesen Fällen müsse eine Impfung im privaten oder stationären Umfeld möglich sein.
Keine Impfpflicht!
Gleichzeitig sei es wichtig deutlich zu machen, dass es keine Impfpflicht geben könne. Die Bürgerinnen und Bürgern müssen mit Argumenten überzeugt werden, dass eine Impfung Ihnen, den Mitmenschen und der gesamten Gesellschaft hilft. „Schließlich wünschen sich alle eine schnelle Rückkehr zur Normalität“, macht Müller deutlich.

 

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